Konzerte

 

Gesang für die Freiheit am 8. Mai 2017

Konzert zum Tag der Befreiung mit Canto por la libertad

 

Foyer des Kieler Gewerkschaftshauses, Legienstr. 22

Montag, 8. Mai, um 19.00 h

 

Eintritt frei, Hutspende erbeten

 

Gedanken zum 8. Mai 2017

 

Der 8. Mai - Tag der Befreiung - ein Tag zum Innehalten, Nachdenken, Einstehen zur Verteidigung der Demokratie.

 

Heute im 21. Jahrhundert erleben wir einen weltweiten Angriff auf die Demokratie.

 

In der Türkei wurde zuerst die Pressefreiheit und dann - scheinbar demokratisch - die Demokratie selbst abgeschafft. Der Staat wird zu einem autokratischen Staat umgebaut.

 

Und in den USA? Da attackiert  der Präsident die Presse - wahr ist nur, was ihm nützt. Was nicht ins Konzept passt, wird als überflüssiger Ballast zur Seite gewischt. Völlig ungeniert werden "alternative Fakten" in die Welt gepustet.

 

Und Europa? Die Europäische Union steht an einem Scheideweg. Lange Zeit wurde die europäische Idee mit der Hoffnung verbunden, endlich die nationalen Gräben zu überwinden und nach zwei Weltkriegen den Frieden in Europa zu sichern. Kooperation statt Konfrontation - das galt vielen als Grundlage für Wohlstand und Demokratie. Davon ist heute nur noch wenig zu erkennen. In vielen Ländern Europas befinden sich die Rechtspopulisten und rechtsextreme Parteien im Aufwind oder schon in der Regierung.

 

Bei uns in Deutschland hat sich eine rechte Bewegung gebildet, die weit stärker ist als das traditionelle faschistische Spektrum. Teil und Motor dieser Bewegung ist die AFD, die sich immer weiter radikalisiert. Blicken wir nach Frankreich sind wir froh zunächst mit einem blauen Auge davon gekommen zu sein.

 

Freiheit und Gleichheit ist und war nie eine Selbstverständlichkeit. Sie muss immer wieder neu verteidigt und erkämpft werden. Rassismus und völkischer Nationalismus haben und bringen immer wieder unermessliches Elend über die Welt. Die realen Probleme der heutigen Welt - Krieg, Klimawandel, extreme Ausbeutung und Mangel an Demokratie - können nur durch die Kooperation der Völker und die Respektierung der Menschenrechte   gelöst werden.

 

Annette Falkenberg